Schlaf­me­di­zi­ni­sche Sprech­stunde

 

Schlaf­me­di­zin:

Hin­ter einem nicht-​erholsamen Schlaf kön­nen sich ganz unter­schied­li­che Stö­run­gen ver­ber­gen. Aber fast alle Stö­rungs­bil­der füh­ren zu Beschwer­den - ins­be­son­dere dazu, dass sich Pati­en­ten tags­über müde oder schläf­rig füh­len oder nicht erholt erwa­chen. Dies steht im Mit­tel­punkt unse­rer Behand­lung.

Profilbild von Dr. med. Christina Lang

Dr. med. Chris­tina Lang

Funk­ti­ons­ober­ärz­tin

In der schlaf­me­di­zi­ni­schen Sprech­stunde küm­mern wir uns um die vie­len ver­schie­de­nen Erkran­kun­gen, die im Schlaf auf­tre­ten kön­nen:

  • Schlaf­lo­sig­keit, die völ­lig unter­schied­li­che Ursa­chen haben kann: von der Depres­sion bis zum Bild der Unru­hi­gen Beine.
  • Schlaf­be­zo­gene Atmungs­stö­run­gen, unter­schied­lich aus­ge­präg­ten Bil­dern von Atem­pau­sen im Schlaf mit ver­schie­de­nen Ursa­chen (obstruk­tive ver­sus zen­trale Schlaf­apnoe)
  • Hyper­som­nien, die als Haupt­sym­ptom eine starke stän­dige Schläf­rig­keit tags­über auf­wei­sen. Dazu zählt auch die Nar­ko­lep­sie, die mit einem Ein­schlaf­drang in mono­to­nen Situa­tio­nen und soge­nann­ten Kataple­xien ein­her­geht, also plötz­li­chen Schwä­chen der Mus­ku­la­tur, von einem Ent­glei­sen der Gesichts­züge bis zum Stür­zen
  • Ver­schie­dene For­men des Schlaf­wan­delns (Para­som­nien): Schlaf­wan­deln aus dem Tief­schlaf, oder sehr kom­plexe, oft laute und aggres­sive Aktio­nen, die aus dem Traum­schlaf ent­ste­hen
  • Abgren­zung von Para­som­nien zu schlaf­be­zo­ge­nen epi­lep­ti­schen Anfäl­len und sons­ti­gen Bewe­gungs­stö­run­gen im Schlaf
  • Stö­run­gen in der Abfolge des Schlaf-​Wach-Rhythmus (Pha­sen­ver­schie­bun­gen des Schlaf-​Wach-Rhythmus)
  • Behand­lung von Pati­en­ten, die bei bereits bestehen­den neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen schlaf­me­di­zi­ni­sche Betreu­ung brau­chen

Nach Erst­vor­stel­lung in unse­rer Sprech­stunde ent­schei­den wir je nach Beschwer­de­sym­pto­ma­tik, ob eine wei­tere Abklä­rung durch appa­ra­tive Dia­gnos­tik not­wen­dig ist. In eini­gen Fäl­len ist im Anschluss eine Unter­su­chung im Schlaf­la­bor oder eine sta­tio­näre Auf­nahme not­wen­dig.

Seit 2021 sind wir in der Schlaf­me­di­zin in Ulm und Umge­bung inter­dis­zi­pli­när ver­netzt durch die Grün­dung eines Qua­li­täts­zir­kels, dem sowohl nie­der­ge­las­sene schlaf­me­di­zi­ni­sche Kol­le­gen als auch Kol­le­gen aus Kli­ni­ken ange­hö­ren.