Ärzt­li­che Lei­tung

    • Profilbild von Dr. Christian Reimann

      Dr. Chris­tian Rei­mann

      Ober­arzt

      Schwer­punkte

      Kinder-​Hämatologie und -​Onkologie

    • Profilbild von Prof. Dr. Holger Cario

      Prof. Dr. Hol­ger Cario

      Ober­arzt, Spre­cher des Zen­trums für sel­tene Stö­run­gen der Häma­to­poese und für Immun­de­fekte (ZSHI) im ZSE Ulm

      Schwer­punkte

      Kinder-​Hämatologie und -​Onkologie

      Hämo­sta­seo­lo­gie

    • Profilbild von Dr. Lisa Nonnenmacher

      Dr. Lisa Non­nen­ma­cher

      Ober­ärz­tin

      Schwer­punkte

      Kinder-​Hämatologie und -​Onkologie

    Bereichs­lei­tung

    • Profilbild von  Carina Kilian

      Carina Kilian

      Bereichs­lei­tung Sta­tio­nen KK1, KK2, KK3, KK6, KK7 und KKCH sowie den Tages­kli­ni­ken und Ambu­lan­zen

      Schwer­punkte

      Gesundheits-​ und Kin­der­kran­ken­pfle­ge­rin

      Pal­lia­tive Care

       

    Sta­ti­ons­lei­tung

    • Lisa Schim­mele

      Sta­ti­ons­lei­tung KK3

      Schwer­punkte

      Gesundheits-​ und Kin­der­kran­ken­pflege

    Die Kin­der­sta­tion KK3 befin­det sich im 2. Stock des Kli­nik­neu­baus. In zehn Pati­en­ten/innen-​Zimmern ist Platz für ins­ge­samt zwölf Bet­ten. Die Zim­mer sind mit Nass­zelle und Fern­se­her aus­ge­stat­tet.

    Hier lie­gen Kin­der aller Alters­stu­fen, zumeist mit Erkran­kun­gen aus dem Bereich Onko­lo­gie und Häma­to­lo­gie, zur Durch­füh­rung sta­tio­nä­rer Behand­lun­gen mit zyto­sta­ti­scher Che­mo­the­ra­pie.

    Eine Che­mo­the­ra­pie stellt eine oft ein­grei­fende, kör­per­lich und psy­chisch belas­tende Behand­lung dar. Es ist uns wich­tig, dass die Kin­der und Jugend­li­chen, die hier eine sol­che The­ra­pie erhal­ten, sich den­noch so gut wie mög­lich wohl füh­len.

    In der Mitte der Sta­tion befin­det sich der Sta­ti­ons­stütz­punkt, von dem aus das Pfle­ge­per­so­nal schnell in alle Zim­mer gelan­gen kann. Im Ein­griffs­raum wer­den Lumbal-​ und Kno­chen­mark­punk­tio­nen sowie andere Ein­griffe in Kurz­nar­kose durch­ge­führt. Ein groß­zü­gi­ges Spiel­zim­mer und eine gemüt­li­che Elterne­cke run­den die Sta­tion ab. Die ambu­lante (Nach-)Betreu­ung unse­rer Pati­en­ten/innen erfolgt in unse­rer  onko­lo­gi­schen Tages­kli­nik.

    Behand­lung sämt­li­cher mali­gner Erkran­kun­gen bei Kin­dern und Jugend­li­chen ein­schließ­lich mali­gner Kno­chen­mar­k­er­kran­kun­gen und mye­lo­dys­plas­ti­scher Syn­drome nach den Richt­li­nien der Gesell­schaft für Päd­ia­tri­sche Onko­lo­gie. 

    Durch­füh­rung inno­va­ti­ver The­ra­pie­ver­fah­ren wie auto­loge Stamm­zell­trans­plan­ta­tion Zytokin­the­ra­pie und Immun­the­ra­pie. In Zusam­men­ar­beit mit Kin­der­chir­ur­gie, Neu­ro­chir­ur­gie, Unfall­chir­ur­gie, Ortho­pä­die, Strah­len­the­ra­pie und Trans­fu­si­ons­me­di­zin.

    Ambu­lante und sta­tio­näre Kran­ken­ver­sor­gung

    • Dia­gnos­tik und The­ra­pie von Leuk­ämien, mali­gnen Sys­tem­er­kran­kun­gen und soli­den Tumo­ren
    • Lym­pho­pro­li­fe­ra­tive Erkran­kun­gen
    • Dia­gnos­ti­sche Abklä­rung bei V.a. Sys­tem­er­kran­kung

    Dia­gnos­ti­sches Leis­tungs­an­ge­bot

    • Mor­pho­lo­gi­sche und immu­no­lo­gi­sche Dia­gnos­tik von Blut, Kno­chen­mark und Tumor­ge­webe
    • Mole­ku­lare Ana­lyse von Blut, Kno­chen­mark und Tumor­ge­webe
    • Tumor­kon­sil

    The­ra­peu­ti­sches Leis­tungs­an­gebot

    • Che­mo­the­ra­pie und inter­dis­zi­pli­näre Behand­lung von Leuk­ämien und soli­den Tumo­ren (Chir­ur­gie, Strah­len­the­ra­pie)
    • Hoch­do­sis­the­ra­pie mit Stamm­zell­trans­plan­ta­tion
    • allo­gene Kno­chen­mark­trans­plan­ta­tion Sta­tion 7

    Schwere akute oder chro­ni­sche Erkran­kun­gen ver­än­dern das Leben grund­le­gend. Betrof­fene Fami­lien müs­sen sich mit vie­len neuen Her­aus­for­de­run­gen, einem kom­plett ver­än­der­ten All­tag sowie der medi­zi­ni­schen Spra­che und mit Gefüh­len der Angst und Bedro­hung aus­ein­an­der­set­zen.

    Das psy­cho­so­ziale Team beglei­tet und unter­stützt Pati­ent*innen und ihre Fami­lien in der Zeit der The­ra­pie und in der Nach­sorge. Dabei berück­sich­ti­gen wir ihre Fra­gen, Bedürf­nisse und Sor­gen, aber auch ihre Stär­ken und Fähig­kei­ten. Unser Team aus Mit­ar­bei­tern/innen unter­schied­li­cher Berufs­grup­pen bie­tet ein viel­fäl­ti­ges Ange­bot der Beglei­tung in die­ser Zeit:

    • Psy­cho­lo­gi­sche Beglei­tung
    • Päd­ago­gi­sche Beglei­tung
    • Kunst­the­ra­pie
    • Musik­the­ra­pie
    • Seel­sorge
    • Sozi­al­dienst
    • Hans-​Lebrecht-Schule

    Infor­ma­tio­nen zu allen psy­cho­so­zia­len Ange­bo­ten der Onko­lo­gie fin­den Sie hier.

    Für die inten­sive Betreu­ung der pädiatrisch-​onkologischen Pati­en­ten/innen steht eine Vollzeit-​Kunsttherapiestelle zur Ver­fü­gung. Die Kunst­the­ra­pie  nutzt unter der Woche Räum­lich­kei­ten auf der Sta­tion. Die­ses kleine Kli­ni­k­ate­lier kann abends und am Wochen­ende auch von den Fami­lien der sta­tio­när lie­gen­den Pati­en­ten/innen genutzt wer­den. Vor­mit­tags steht den Kli­nik­leh­rern der Raum für Unter­richt und Prü­fun­gen zur Ver­fü­gung, wäh­rend­des­sen die Kin­der auf den Zim­mern the­ra­peu­tisch betreut wer­den.

    Der Mal­tisch ist eine offene Ein­la­dung für Pati­en­ten/innen und Ange­hö­rige der Sta­tion sowie für die ambu­lan­ten Besu­cher/innen der Tages­kli­nik. Das Beson­dere an einem offe­nen Ange­bot ist, dass es den freien Wil­len des Pati­en­ten/innen selbst for­dert. Die Zwang­lo­sig­keit beschert oft­mals eine sehr lockere und hei­tere Stim­mung am Mal­tisch.

    Es gibt immer wie­der grö­ßere Aus­stel­lun­gen, wo u.a. die Werke aus der Kunst­the­ra­pie zu sehen sind und 2014 hat eine Kunst­päd­ago­gik­stu­den­tin den Sta­ti­ons­all­tag belebt und sich an einem Kin­der­buch­pro­jekt enga­giert. 2015 erschien das Kin­der­buch „Die rei­se­lus­ti­gen Dünen­mäuse“ im Rah­men einer Aus­stel­lung. Der Erlös des Ver­kaufs kam zu 100 % der Kunst­the­ra­pie der Kinder-​ und Jugend­me­di­zin zugute.
    Diese Pro­jekte die­nen zur Erhal­tung der Kunst­the­ra­pie, wel­che aus­schließ­lich aus Spen­den finan­ziert wird. Die Wür­di­gung der Werke steht bei den Aus­stel­lun­gen im Vor­der­grund. Ein beson­de­rer Rah­men lässt jedes Bild in neuem Licht erschei­nen. Von den jun­gen Künst­lern/innen sowie deren Ange­hö­ri­gen, aber auch von den Kol­le­gen/innen wer­den die Aus­stel­lun­gen sehr posi­tiv ange­nom­men.

    Wei­tere Pro­jek­ten konn­ten mit groß­zü­gi­ger Unter­stüt­zung der BW-​Bank und dem Lions­hilfs­werk Ulm/Neu-​Ulm Schwa­ben e.V sowie unse­ren durch För­der­ver­eine im Jahr 2017 mit der Unter­was­ser­welt und im Jahr 2015 mit der Ein­rich­tung der "Michelsberg-​Bahn" umge­setzt wer­den. An die­sen Pro­jek­ten haben sich auch die Mit­ar­bei­ter/innen der Kli­nik für Kinder-​ und Jugend­me­di­zin künst­le­risch ein­ge­bracht. Ins­ge­samt 100 Per­so­nen hal­fen bei meh­re­ren Mal­ak­tio­nen mit, die bunte Mee­res­welt in einem vor­her tris­ten Flur ent­ste­hen zu las­sen.

    Die Kunst­the­ra­pie ist ein zusätz­li­ches Hilfs­an­ge­bot für von schwe­rer Krank­heit betrof­fe­nen Kin­dern und Jugend­li­chen. Um das Fort­be­stehen zu ermög­li­chen und unse­ren Pati­en­ten wei­ter­hin diese Mög­lich­keit bie­ten zu kön­nen, die Erfah­run­gen mit ihrer Erkran­kung künst­le­risch auf­zu­ar­bei­ten, freuen wir uns über Spen­den und bedan­ken uns für Ihre Unter­stüt­zung.

    Spen­den für die Kunst­the­ra­pie

    Spen­den­konto: Spar­kasse Ulm

    IBAN: DE166 3050 0000 0001 6478

    BIC: SOLA­DES1ULM

    Ver­wen­dungs­zweck: S.165